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Lehrbogen Oktaeder

22. August 2011

Als Erstes lege ich den Schnittbogen für einen grünen Oktaeder vor, der recht wild mit Informationen zur Berechnung desselben bestückt ist.

Die farbliche Gestaltung ist derart, dass vorrangig die Außenseiten grün und deren Anschlussseiten an der Verbindungskante ebenso grün sind. Die Enden der Seiten sind aufgehellt in Richtung weiß, um das „Ende“ zu signalisieren. Diese Enden werden eingefaltet.

Wie lassen sich Aufgabenstellungen formulieren und Schüler bzw. Interessierte bestimmter Altersstufen unterschiedlich an das Thema heran zu führen. Bei Variante K ist die Startaufgabenstellung: Brechen sie die Faltvorlage aus dem Papierbogen und falten sie an den Kanten einen grünen Oktaeder!

Hingegen bei Variante S lauten die Aufgabenstellungen:

  1. Schneide die gesamte Fläche entlang der gepunkteten Linie Aus! Die Linie ist sehr genau zu schneiden!
  1. Falze alle ungeschnittenen Kanten! (Eine Kante ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Ecken)
  2. Falte eine grünen Oktaeder!

Von jetzt an sind die beiden Varianten gleich. Trotzdem müssen diese Aufgaben auf dem Blatt und nicht in der Schnittvorlage untergebracht sein.

Was passiert?

Während der Bearbeitung beider Startaufgabenstellungen wird sich aktiv oder passiv mit den dazugehörigen Formeln beschäftigt. Sie sind zentrale optische Elemente der Faltseiten. Wenn der Faltkörper richtig geschlossen wird, ist die letzte verschwundene, die erste zu öffnende Seite, auf der die nächste Aufgabenstellung steht bzw. auf der Informationen angebracht sind.

Der Oktaederbogen gibt an, wie lang eine Kante ist. Wurden sich die Formeln gemerkt, kann ohne Öffnen z.B. das Volumen berechnet werden.

An dieser Stelle muss ich ein Umstand erwähnen, der nur schwer einzuordnen ist. Es gibt Seiten, die fallen erst auf, wenn sie gefaltet wurden. Eine Rückseite, dessen Leserichtung plötzlich stimmt, zuvor aber um 30° oder 60° bzw. verkehrt herum gedreht war. Diese Seiten müssen noch gefunden und deren Design erprobt werden. Dazu kommt, sie stiften optisch auf dem ungeschnittenen Lehrbogen die meiste Verwirrung. Auf diesen Seiten können Querverweise stehen. Erklärungen zur Namensbildung Oktaeder oder dessen Platz in der Reihe der platonischen Körper.

Was soll sein?

Bei der Bearbeitung der Faltvorlage werden die Formeln verinnerlicht und deren Ergebnisse am Objekt veranschaulicht.

Wohin also mit den Formeln in der Schnittvorlage? Wohin mit den weiteren Informationen? Wie ist eine farbliche Codierung zur Faltanleitung denkbar?

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